Was wir bereits erreichen konnten:

2020 war ein Jahr, in dem viele große Ziele der gemeinnützigen Organisation Creabuntu auf Eis gelegt werden mussten. Die großen Pläne wichen einem Notfallplan, stattdessen musste Hilfe in der Grundversorgung geleistet werden.
Creabuntu das Projektes, das seit 2017 eine eingetragene NGO in Namibia ist, und von Elke Reinauer gegründet wurde mit dem Ziel, eine Kunstschule in Namibia aufzubauen. Im Jahr 2018 wurde die Kids Soupkitchen im Stadtteil Katutura in den Verein Creabuntu integriert, um Ressourcen zu bündeln, den Output zu steigern und größere Perspektiven zu ermöglichen. Die Suppenküche wird geleitet von Samuel Kapepo, und sie wird unterstützt vom Verein Kultur, Bildung und Freizeit e.V. dessen Vorsitzender Sebastian Umbach ist. Ziel der Kooperation ist der Erwerb eines Grundstückes in Katutura, finanziert über die in Deutschland eingeworbenen Spendengelder, zur Gründung einer Jugendkunstschule, mit Suppenküche und sozialem Zentrum, das Beratung und Schulunterstützung anbietet. Aktuell basiert die Arbeit von Creabuntu auf den zwei Säulen: Theater- und Kunstworkshops sowie der Suppenküche. Außerdem kooperiert Creabuntu mit dem Verein Tangeni Shilongo e.V., der verschiedene Projekte in Namibia unterstützt. 
Die Theater- und Kunstworkshops finden zwei Mal wöchentlich im Waisenhaus "Hope Village" statt. Theaterlehrerin Elzaan de Wee und die Künstlerin Elisia Nghidishange unterrichten die Kinder im Alter von zehn bis 16 Jahren. Ziel ist es, dass durch Kunst und Theater starke Persönlichkeiten entwickelt werden, und die Kinder Fähigkeiten wie Selbstbewusstsein, Disziplin, Kreativität und Selbstausdruck lernen. Creabuntu arbeitet mit namibischen Lehrern zusammen, damit die Kinder zudem Vorbilder bekommen. 
 
Nachdem es zwei Mal einen Lookdown gab, und Unterricht ausfiel, hoffen Kinder, Lehrer, und Vereinsmitglieder, dass sich die Lage nun stabilisieren wird. In der Corona-Krise gehe es vor allem darum, dass Land wiederaufzubauen und armen Familien zu helfen, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Durch den Lockdown fiel das Geschäft für viele Frauen, die als Straßenhändlerinnen arbeiten, oder Kunsthandwerk an Touristen verkaufen, aus. Dank einiger Spenden konnte Creabuntu Lebensmittelpakete besorgen und auch das Honorar der namibischen Dozenten bezahlen. 
Creabuntu kooperiert außerdem mit der Suppenküche von Samuel Kapepo in Katutura. Diese erhielt nun Unterstützung von der Deutschen Botschaft in Namibia. 

Zur Unterstützung bedürftiger Familien wurden 2700 Euro aus dem Kleinstprojektefonds für den Kauf von Lebensmittelpaketen zur Verfügung gestellt. Die Pakete wurden kürzlich von der gemeinnützige Organisation Creabuntu an Bewohner der informellen Siedlung Freedomland in Katutura verteilt. Da die Suppenküche derzeit nicht wie sonst Essen kochen und ausgeben kann, wurden über einen Zeitraum von vier Wochen Lebensmittelpakete an bedürftige Familien verteilt. Langfristige Ziele der Organisation sind, eine Kunstschule mir Nachmittagsbetreuung aufzubauen, die Unterrichtsmodelle zu erweitern, mehr Lehrer einzustellen, um den Kindern mehr Unterricht zu bieten.

Erste Erfolge:

Dezember 2016 bis März 2017:

Theaterworkshops am BNC- Nachmittagszentrum.

Theateraufführung über alltägliche Probleme in der Dr. Frans Indongo Schule (Katutura).

Ausflug für zehn Kinder ins Nationaltheater Windhoek, gemeinsames Anschauen des Musicals „District Six“.

Dezember 2017 bis März 2018

Elke Reinauer veranstaltete mit der Soupkitchen von Samuel Kapepo ein Weihnachtsfest für die Kinder in Katutura.

Mit der namibischen Theaterlehrerin Elzaan de Wee inszenierten wir ein Theaterstück mit Schülern der Dr. Frans Indongo Schule in Katutura.

Das Thema war Mobbing. Das Feedback war großartig, die Kinder spielten gerne Theater, das Thema wurde aufgearbeitet.

Die Künstler Hage Mukwendje und Elisia Tunga Nghidishange  gaben einen Workshop in bildender Kunst für die Kinder der Dr. Frans Indongo Schule.

 

Elke Reinauer unterstützte das BNC – Nachmittagszentrum, gab Workshops, Nachhilfe für die Kinder dort.